Canasta ist ein bekanntes Kartenspiel, das ursprünglich aus Uruguay stammt. Es ist für bis zu sechs Personen ausgelegt, kann aber auch nur zu zweit gespielt werden.

Ziel des Spiels ist es, möglichst schnell ein Canasta, das heißt sieben Karten der gleichen Art (zum Beispiel sieben Könige), zu bilden. Eine Partie Canasta setzt sich aus mehreren einzelnen Spielen zusammen und endet, sobald eine Partei 5.000 oder mehr Punkte erreicht.

Vor Spielbeginn müssen die zusammenspielenden Partner festgelegt werden. Dies kann willkürlich vereinbart oder indem Karten gezogen werden. Die beiden höherwertigen Karten spielen dann gegen die Spieler mit den niedrigeren Karten.

Der Geber teilt anschließend allen Spielern elf Karten aus, die restlichen Spielkarten liegen als Stapel auf dem Tisch. Dabei wird die oberste Karte aufgedeckt. Sollte diese eine rote Drei, ein Joker oder eine Zwei sein, muss eine zweite Karte aufgedeckt werden.

Der Spieler, der an der Reihe ist, zieht nun immer eine neue Karte. Wer ein Canasta legen möchte, muss dies vorab ankündigen. Beim ersten Spieler, der ein Canasta legen möchte, muss der Gesamtwert zudem mindestens 50 Punkte betragen. Wer bereits ein eigenes Canasta gelegt hat, hat nun die Möglichkeit, die anderen Canasta durch Anlegen zu vervollständigen.

Sobald ein echtes oder unechtes Canasta erreicht ist, muss der Stapel zusammengeschoben und weggelegt werden. Ein echtes Canasta bildet sich aus sieben natürlichen Karten, ein unechtes entsteht, wenn Joker oder Zweien genutzt werden, um ein Canasta zu vervollständigen.

Ausmachen kann ein Spieler nur, wenn er selbst alle Karten durch Anlegen oder eine eigene Canasta-Bildung aus der Hand geben kann und sein Partner schon ein Canasta abgelegt hat.

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