Doppelkopf wird in der Regel zu viert gespielt. Es gibt aber auch Varianten für drei bis sieben Spieler. Das Blatt besteht aus 48 Spielkarten. Dabei sind von jeder der vier Farben Kreuz, Pik, Herz und Karo die sechs Kartenwerte Neun, Zehn, Bube, Dame, König, Ass jeweils doppelt vorhanden.

Gespielt wird je nach Spielart entweder in zwei Zweierteams oder ein Spieler gegen die anderen drei. Sind die Karten verteilt, wird reihum gefragt, ob jemand einen Vorbehalt anmelden will. Das bedeutet, dass ein Spieler so gute Karten hat, dass er alleine gegen die anderen drei Spieler spielt. Wird von keinem ein Vorbehalt angemeldet, spielt die Re-Partei gegen die Kontra-Partei.

Im Normalfall bilden die beiden Spieler, die die Kreuz-Damen – die sogenannten Alten – besitzen, die Re-Partei und die anderen beiden die Kontra-Partei. Re und Kontra kann hierbei nur von den Spielern angesagt werden, solange die 6. Karte, also die zweite Karte des zweiten Stichs, noch nicht offen auf dem Tisch liegt. Eine Ausnahme bildet lediglich die sogenannte Hochzeit, bei der ein Spieler die beiden Alten besitzt und einen Partner sucht.

Ein besonderer Reiz besteht beim Doppelkopf daher darin, dass die Parteizugehörigkeit bei einem Normalspiel nicht von Anfang an bekannt ist und die Spieler infolgedessen eine Zeit lang nicht wissen, mit wem sie zusammenspielen. Die Partei, die am Ende mehr Augen aus ihren Stichen hat, gewinnt das Spiel.

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