Mau-Mau ist ein Kartenspiel für zwei oder mehr Spieler, das vor allem in Deutschland, Österreich, Südtirol und Brasilien sehr beliebt ist. Eine feste maximale Spieleranzahl gibt es nicht. Sie hängt vor allem von der Anzahl der Spielkarten und der Menge der Startkarten ab, variiert jedoch üblicherweise zwischen fünf und zehn.

Ziel des Spiels ist es, seine Karten möglichst schnell abzulegen. Der Gewinn wird mit dem Ausruf „Mau“ oder „Mau-Mau“ kundgetan. Die übrigen Spieler spielen das Spiel danach meist zu Ende. Alternativ können aber auch die Punkte der Restkarten gezählt werden.

Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler die gleiche Anzahl Spielkarten, die er nur für ihn sichtbar in der Hand hält. Die restlichen Karten werden verdeckt als Stapel (Talon) in der Tischmitte abgelegt. Die oberste Karte wird offen danebengelegt.

Die Spieler legen nun eine ihrer Karten offen auf die nebenliegende Karte, sofern dies möglich ist. Dafür muss die abzulegende Karte in Kartenwert oder Farbe mit der obersten offenliegenden Karte übereinstimmen. Auf eine Herz Neun darf also entweder eine andere Herz-Karte oder eine Neun gelegt werden. Kann oder will ein Spieler keine Karte ablegen, muss er eine Karte vom Talon ziehen.

Je nach Regel darf er die vom Talon gezogene Karte, wenn möglich, direkt ablegen oder muss warten, bis er wieder an der Reihe ist. Ist der Talon aufgebraucht, werden die abgelegten Karten mit Ausnahme der obersten sichtbaren gemischt und erneut als Talon ausgelegt. Daneben kommen weitere Regeln zum Einsatz, die sich jedoch von Region zu Region deutlich unterscheiden können.

Meist wird Mau-Mau mit einem Französischen oder Deutschen Blatt à 32 oder 36 Karten gespielt. Grundsätzlich ist es aber mit jedem anderen Blatt mit bis zu 52 Karten spielbar.

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