Rommé Regeln verständlich und genau erklärt: Hier erfahren Sie alles rund um den Spielablauf, die Bedeutung der Karten und die Regeln!

Rommé ist ein spannendes Kartenspiel auch für größere Runden, bei dem Sie Ihrem Glück mit Taktik auf die Sprünge helfen können. Da es wie bei fast jedem Kartenspiel einige Variationen gibt, ist es immer sinnvoll, sich zu Beginn auf die entsprechenden Rommé-Spielregeln zu einigen.

Damit Sie direkt loslegen können, haben wir hier für Sie die wichtigsten und bewährten Rommé-Regeln auf einen Blick zusammengefasst!

Die Grundlagen der Rommé Regeln zum Spielbeginn

  • Anzahl der Mitspieler: 2-6
  • Anzahl der Rommé-Karten: 110. Nehmen Sie einfach zwei normale Kartenspielsets mit jeweils 52 Blatt + 3 Jokern. Damit können Sie dann direkt loslegen.
  • Spielkarten pro Runde: 13 Karten bekommt jeder Spieler zu Beginn der Runde
  • Stapel auf dem Tisch: 1 verdeckter Stapel zum Aufnehmen von Karten, 1 offener Ablagestapel
  • Aktion pro Spieler: 1 Karte aufnehmen, ggf. Karten aus- oder anlegen, 1 Karte ablegen         .

Worum es bei den Rommé Regeln geht:

Rommé wird in mehreren aufeinander folgenden Runden gespielt – je mehr Spieler dabei sind, umso länger dauert eine Runde. Es kann aber jederzeit gemeinsam entschieden werden, wie viele Runde gespielt werden, bis das Spiel beendet ist. Im Gegensatz zu den Rommé-Spielregeln können Sie die Anzahl der Runden auch während des Spiels spontan festlegen.

Die Spielrunde gewonnen hat, wer als erster keine Rommé-Karten mehr hat. Die Punkte der verbliebenen Karten der anderen Spieler werden gezählt und notiert. Das komplette Spiel gewinnt der Spieler mit den wenigsten Punkten.

Ihre Karten legen Sie aus, indem Sie passende Gruppen und Paare bilden und diese selbst aus- oder bei anderen anlegen. Die genauen Rommé-Regeln zum Bilden dieser Gruppen finden Sie hier:

„Was muss gesammelt werden, um auslegen zu können?“ – Diese Rommé-Karten gehören zusammen

Dies sind die zentralen Rommé-Regeln – folgende Folgen und Gruppen können zusammen ausgelegt werden:

  1. Gruppen (auch Sätze genannt): Sammeln Sie gleiche Karten auch unterschiedlicher Farben, zum Beispiel 3 Könige oder 4 x die Karte 4. Hierbei ist es egal, welche Farbe (also Pik, Herz, Kreuz oder Karo) die Rommé-Karten haben.
  2. Folgen (auch Straßen genannt): Eine Folge entsteht, wenn Karten derselben Farbe (!) nahtlos aneinandergereiht werden (Beispiel: 4♦, 5♦, 6♦, 7♦). Es kann mittendrin begonnen werden.

Bitte beachten Sie dabei auch immer diese Rommé-Regel: Es müssen jeweils mindestens 3 Karten ausgelegt werden.

Ziel des Spiels ist es also, die entsprechenden Folgen und Gruppen zu sammeln, um dann durch Aus- und Anlegen so viele Rommé-Karten wie möglich abzulegen. Da es nur diese beiden Möglichkeiten gibt, sind die Rommé Regeln recht schnell zu verinnerlichen.

Der Kern der Rommé-Spielregeln: Die Kartenwerte beim Aus- und Anlegen

Auslegen können Sie immer ab einer Summe von 40 Punkten in einer oder mehreren Gruppen. Addieren Sie Ihre Rommé-Karten wie folgt:

  1. Die Zahlen-Karten 2-10 haben immer den exakten Wert ihrer Zahl, die 2 ist also 2 Punkte wert, die 8 zählt 8 Punkte usw.
  2. Die Figuren-Karten haben die folgenden Werte:
  • Bube, Dame, König: 10
  • Joker: die Höhe der ersetzten Karte
  • Ass: 1 am Beginn einer Folge, 11 am Ende (nach dem König) oder in einem Satz.
  • Vier Asse ergeben also 44 Punkte.

Beispiele:

4 5 6 7 (Joker) 9 = 39 Punkte

König König König König =40 Punkte

Rommé Regeln: Das ist der Ablauf einer Runde

Vorbereitungen und Beginn

Ein Spieler mischt die Rommé-Karten gut durch und gibt im Uhrzeigersinn jedem Spieler nach und nach 13 Karten. Die restlichen Rommé-Karten werden als Stapel verdeckt in die Mitte des Tisches gelegt und bilden den Aufnahmestapel. Legen Sie die oberste Karte aufgedeckt daneben – dort entsteht dann der Ablagestapel. Mehr Rommé-Spielregeln gibt es beim Vorbereiten des Spiels nicht zu beachten!

Alle Spieler nehmen ihre Rommé-Karten auf, halten sie aufgefächert in der Hand und bilden im Laufe der Runde Paare und Folgen. Der Spieler neben dem Kartengeber beginnt und nimmt eine Rommé-Karte auf; entweder verdeckt vom Aufnahmestapel oder offen vom Ablagestapel. Der Spieler prüft, ob diese Karte nützlich ist und wählt eine Karte, die er auf dem offenen Stapel ablegt. Nun ist der nächste Spieler an der Reihe.

Das Auslegen

Die wichtigste Rommé Regel: Sobald ein Spieler, der an der Reihe ist, mit seinem Blatt Paare und/oder Folgen in Höhe von mindestens 40 Punkten bilden kann, kann er auslegen. Er legt dabei aber nur die Rommé-Karten ab, die zusammen mindestens 40 Punkte ergeben. Diese müssen in Gruppen von mindestens 3 Karten zusammenhängen.

Sobald ein Spieler erfolgreich ausgelegt hat, kann er immer, wenn er an der Reihe ist, an bereits ausgelegte Karten anlegen, sobald er eine oder mehrere geeignete Karten hat. Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler alle Rommé-Karten abgelegt hat. Notieren Sie die Punkte der Karten, die die übrigen Mitspieler noch auf der Hand haben: sie entscheiden am Ende über die Platzierung. Die neue Runde beginnt der im Uhrzeigersinn nächstfolgende Spieler.

Besonderheit bei den Rommé-Spielregeln:

Beim Zählen der verbliebenen Karten am Ende der Runde hat der Joker 20 Punkte und das Ass 11. Alle anderen Karten werden genauso wie während des Spiels gezählt.

Rommé Regeln

Sobald mehrere Spieler ausgelegt haben, wird man schnell seine Rommé-Karten los – man sollte sich dabei jedoch auch beeilen!

Variationen: Besondere Rommé Regeln

Um das Spiel einfacher oder schwerer zu machen, können Sie die Rommé-Regeln je nach Vorliebe variieren und anpassen. Hier stellen wir einige beliebte Varianten vor, über die Sie im Vorfeld gemeinsam entscheiden können:

Auslegen vereinfachen

Eine Rommé Regel zum Vereinfachen ist die Möglichkeit des Auslegens schon ab 30 Punkten. Ein Nebeneffekt davon: in der Regel verkürzen sich dadurch die Spielrunden.

Klopfen

Die zusätzliche Rommé Regel des Klopfens macht das Spiel spannender und dynamischer. Mit dem Klopfen hat auch ein Spieler, der nicht an der Reihe ist, die Chance auf eine frisch abgelegte Karte (aber auch nur diese). Sie ist dadurch zugleich wohl die beliebteste individuelle Rommé-Spielregel. Wer also eine abgelegte Karte eines Mitspielers aufnehmen möchte, aber gerade nicht an der Reihe ist, klopft schnell und deutlich mit den Fingerknöcheln seiner Faust auf den Tisch. Dies muss geschehen, bevor der Spieler, der gerade an der Reihe ist, seine Karte gezogen hat. Dieser Spieler entscheidet dann auch, ob er dem Klopfenden die Rommé-Karte vom Ablagestapel überlässt oder sie selbst aufnimmt. Sobald der klopfende Spieler sie aufnehmen darf, muss er auch unverzüglich eine Karte ablegen. Für diese Karte darf dann geklopft werden. Eine weitere wichtige Rommé Regel bei dieser Variation: Nur wer zuerst klopft, ist am Zug. Es lohnt sich also doppelt, aufmerksam und schnell zu sein.

Joker austauschen

Sind Joker ausgelegt, kann ein Spieler diese austauschen und selbst aufnehmen, wenn er die passende Karte auf der Hand oder gezogen hat. Einzige Bedingung: Er muss selbst schon Karten ausgelegt haben. Auch diese Rommé-Regel ist sehr verbreitet.

Bei Unklarheiten und Detailfragen zu Varianten und Spielauslegung empfehlen wir einen Blick in ausführlichen Paragraphen (PDF) des Deutschen Skatverbands zu den Rommé Regeln!

Und damit der Spaß und die gemeinsam verbrachte Zeit im Vordergrund stehen, ist es immer wichtig, sich zu Beginn des Spielens kurz auf die Rommé Regeln zu einigen. So steht einem schönen Spieleabend nichts mehr im Wege.

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