Vom Meditieren über Journaling bis hin zu komplett individuellen Tarotkarten – kommen Sie mit auf unsere Reise durch die Möglichkeiten des Tarot!

Was mit Tarotkarten alles möglich ist

Das Tarot fasziniert und begeistert die Menschen seit vielen hundert Jahren. Das heute bekannte und sehr beliebte Tarot ging aus den Tarock-Spielkarten hervor, die zum Deuten des Schicksals benutzt wurden.

Als magische oder okkulte Hilfsmittel wurden sie mehr und mehr verfeinert, bis sich innerhalb der letzten 200 Jahre das Tarot, wie wir es heute kennen, herausbildete. Je nach Künstler oder Urheber gibt es die verschiedensten Versionen davon – und wie Sie gleich lesen können, lässt sich das Tarot für sehr viel mehr als „nur“ den Blick in die Zukunft nutzen!

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Der Klassiker: Die Rider Waite Tarotkarten

Tarot Tageskarte ziehen

Es muss nicht immer eine komplexe und ausführliche Kartenlegung mit dem Tarot sein: Auch das Ziehen einer Tageskarte kann ein sehr wertvolles Ritual sein. Mit dieser Ziehung der Tageskarte beginnen viele Menschen ihren Tag, um einen Impuls zu bekommen, was sie erwartet und worauf zu achten ist.

Das Ziehen der Tageskarte muss übrigens nicht unbedingt ein Orakel oder eine Zukunftsbotschaft sein, sie kann auch einfach als Impuls und Anregung gesehen werden. Die Botschaft des Tarot ist dann auch eine Achtsamkeitsübung, wenn man auf den Aspekt der Tageskarte bewusst den ganzen Tag über achtet.

Tarot selber machen

Seit vielen Jahren bieten wir bei MeinSpiel die Möglichkeit, persönlich gestaltete Tarotkarten drucken zu lassen. Mittlerweile haben wir dafür einen Online-Konfigurator mit verschiedensten Layoutvorlagen entwickelt, der Ihnen das Gestalten noch einfacher macht. Sie können Ihr Tarot komplett individuell gestalten und drucken lassen – in hochwertiger Kartenqualität und auch im großen Tarotformat.

Wir sehen regelmäßig tolle Projekte unserer KundInnen, denn gerade in eigenen Tarotkarten steckt oft sehr viel Herzblut und Inspiration!

Tipps zum Gestalten eigener Tarotkarten

Egal, ob ein Tarot mit Ihren Zeichnungen, Ihren Fotos oder Ihren Lieblingsbildern – alles ist möglich! Auch Text können Sie je nach Bedarf auf den Karten unterbringen. Gerade bei den 56 Karten der „Kleinen Arkana“ kann dies eine wertvolle Hilfe sein, da sicher nur die Wenigsten alle dieser Karten auswendig im Kopf abgespeichert haben.

Als Anregung und Hilfe beim Gestalten können Sie in unserem Konfigurator Ihre Motive ganz frei gestalten. Sie entscheiden, ob Sie Textfelder auf Ihren Karten haben möchten, ob Bilder großflächig oder nur teilweise die Karten ausmachen. Auch schon fertig designte Karten können Sie hochladen und drucken lassen – und Rückseite und Verpackung können Sie selbstverständlich auch selbst gestalten. Hier finden Sie ausführliche Tipps und Hinweise zu unserem Gestaltungsprogramm für Ihre ganz persönlichen Tarotkarten.

Tarot selbst gestaltet

Hier sehen Sie einige Beispiele für individuell gestaltete Tarotkarten – kostenlos im Online-Konfigurator!

Alltagsbegleiter, Erinnerung und Glücksbringer Tarot 

Jede gezogene oder ausgewählte Tarotkarte, aber auch die Lieblingskarte kann als Erinnerung an ihre Botschaft gut sichtbar aufgestellt oder aufgehängt werden. Möglich ist das zum Beispiel in einem Raum, an dem man sich viel aufhält, neben dem Bett oder als Glücksbringer im Portmonee. Diese Karte fungiert dann als Rückbesinnung und sichtbarer Wink, immer wieder an die Botschaft der Karte zu denken.

So hat man immer die passende Unterstützung in Sichtweite und eine „magische Unterstützung“ oder Verstärkung an seiner Seite.

Wenn Sie eine Tarotkarte haben, die Ihnen besonders wichtig ist, können Sie sogar einen kleinen „Altar“ errichten. Dies kann einfach eine aufgeräumte Stelle auf einem Tisch oder Regal sein, auf die Sie die Karte dann stellen können. Eine Pflanze oder ein kleiner Strauß Blumen, eine Kerze oder schöne Steine – schon ist ein kleiner aber feiner Ort des Innehaltens und Auftankens geschaffen, der gleichzeitig die Botschaft des Tarot enthält.

Damit Sie jederzeit die Bedeutung der Tarotkarten nachlesen können, finden Sie hier eine schöne Erklärung:

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Tarotkarten wirken lassen

Tarot-Journaling

Das „Tarot-Journaling“ ist ein noch nicht überall bekannter Trend, hinter dem eine wundervolle Idee steht, die uns absolut begeistert! Im Grunde ist Tarot-Journaling ganz einfach: Es ist das Führen eines kreativen Tagebuchs oder Planers in Verbindung mit dem Tarot.

Der Sinn des Ganzen? Das Tarot-Journal ist ein ganz persönliches Mittel, alle Tarotlegungen und Gedanken zu einzelnen Karten festzuhalten. Außerdem liefert so ein Tarot-Tagebuch jede Menge Raum für die Auseinandersetzung mit dem Tarot. Es hält Fortschritte und Entwicklungen fest und ist ein Spiegel des eigenen Lebens und der Kreativität.

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So funktioniert das Tarot-Journaling

Es gibt Tarot-Tagebücher als fertige Vorlagen zu kaufen, doch auch jedes andere Tagebuch, Tagesplaner oder Wochenplaner lässt sich für das Tarot nutzen. Und so kann man es verwenden:

  • Im Tarot-Journal können die gezogenen Tarot Tageskarte festgehalten werden (oder auch die eigenen Wochen-, Monats- oder Jahreskarten des Tarot). So kann man immer wieder nachschlagen, vergleichen und zurückschauen.
  • Man kann sich Platz dafür nehmen, sich mit einzelnen Karten des Tarot intensiv zu beschäftigen und sie ab- und auszumalen, passende Symbole zu sammeln und wie beim Scrapbooking einzukleben. Hierbei ist alles erlaubt, was gefällt: Getrocknete Blätter, ausgeschnittene Worte oder Bilder, Erinnerungen, Aufkleber usw.
  • Kartenlegungen mit dem Tarot können kurz oder ausführlich aufgezeichnet werden

Es macht nur großen Spaß, sich so kreativ und persönlich mit dem Tarot auseinanderzusetzen. Außerdem vertieft es auch das Wissen rund um die Bedeutung der Karten und gibt größere Sicherheit beim Anwenden des Tarot. Das Resultat ist dann nicht nur vertieftes Wissen, sondern auch ein ganz individuelles Buch voller Ideen, Inspiration, Erfahrungen und Persönlichkeit!

Tarot als Kunstprojekt

In den USA gibt es mittlerweile schon einige AnhängerInnen dieses Trends, bei dem gekaufte Tarotkarten den eigenen Wünschen angepasst werden. Dies sind einige der Möglichkeiten:

  • Die Ecken und Ränder nach Wunsch zuschneiden
  • Highlights mit haltbaren Farben oder Glitzer auf den Tarotkarten aufbringen
  • Die Karten künstlich altern lassen
  • Die Rückseiten individuell gestalten
  • Die Vorderseiten bemalen oder bekleben
Tarotkarten und Kunst (Bildquelle: Pixabay tarot-4135257_960_720)

Ausgeschnittene Karten ohne abgerundete Ecken

Solche Karten sind dann oft laminiert, durchsichtig lackiert oder in Kunststoffhüllen verpackt, denn so bleiben sie dauerhaft benutzbar.

Wem das zu aufwendig ist oder wer zwar persönlich gestaltete Tarotkarten nutzen möchte, aber eine glatte und einheitliche Optik bevorzugt, kann sich hier komplett individuelle Tarotkarten drucken lassen (und sie auch kostenlos online gestalten!).

Tarot als Ratgeber

Für viele KartenlegerInnen ist selbstverständlich, für jedes Problem und jede Frage im Alltag, zum Leben oder zu bestimmten Situationen die Tarotkarten zu befragen. Viele Menschen nehmen jedoch an, dass Tarotkarten nur zum Wahrsagen der Zukunft geeignet sind; da die Tarotkarten aber sehr in die Tiefe gehen, sind sie vor allem zum Klären persönlicher Anliegen geeignet.

Während die Lenormandkarten stark auf Alltag, Lebensumstände und Schicksalhaftes abzielen, können die Tarotkarten auch für tiefer gehende Analysen seelischer und spiritueller Aspekte eingesetzt werden.

Auch bei allen Fragen rund um das Verstehen von Konflikten oder von zwischenmenschlichen Beziehungen sind die Tarotkarten sehr hilfreich! Viele KartenlegerInnen schauen gar nicht in die Zukunft und fragen höchstens leichte Tendenzen bei den Karten ab. Das Tarot ist für alle Angelegenheiten als Ratgeber zu nutzen, bei denen Klärung und Erkenntnis von Interesse sind.

Meditieren mit Tarotkarten

Vor allem die 22 Karten der „Großen Arkana“ sind perfekt als Meditationsgegenstand geeignet, denn sie transportieren sehr starke und archetypische Aussagen und Symboliken.

Das Rad des Schicksals beispielsweise ist eine Karte, zu der sicher die meisten Menschen ganz eigene Gedanken und Assoziationen haben. Beim Meditieren mit dieser Karte wird das Bild und seine Symbolik verinnerlicht und alle aufsteigenden Gefühle und Gedanken bewusst wahrgenommen.

Das Ziel ist es, nach und nach eine ganz persönliche Beziehung zu der Karte aufzubauen und herauszufinden, welche inneren Prozesse dieses Symbol anstößt oder zum Vorschein bringt.

Viele KartenlegerInnen beschreiben eine solche meditative Reise durch die Tarotkarten als sehr intensiv und hilfreich beim Verstehen der Tarotkarten und der eigenen Persönlichkeit.

Tarot als schnelles Orakel

Auch die Tarotkarten lassen sich zur schnellen Entscheidungshilfe oder kurzer Ratgeber als Orakel nutzen. Wann immer eine Idee vonnöten, ein Impuls hilfreich oder eine Denkblockade aufgetreten ist, ziehen viele Menschen einfach eine Tarotkarte. Mit dieser Botschaft lassen sich oft ganz neue Aspekte in die Überlegungen mit einbeziehen. Und auch der zutreffende Wink des Schicksals kann aus so einer Karte sprechen.

Interessieren Sie sich für Orakelkarten? Dieser spannende Überblick über die verschiedensten Orakelkarten ist dann ganz bestimmt auch von Interesse für Sie!

Andere Wahrsagekarten als Ergänzung

Die Deutung des Tarot geht sehr tief in seelische, spirituelle und mystische Ebenen, was das Entschlüsseln der Botschaft allerdings mitunter schwer werden lässt. Unsicherheit bei der Deutung, Kopfzerbrechen oder er Wunsch nach einer präzisen Aussage – all das sind gute Gründe und Anlässe, andere Wahrsagekarten hinzuzuziehen!

Untereinander gemischt werden sollen beide Spiele und Kartentypen natürlich nicht, aber es ist bei vielen KartenlegerInnen gang und gäbe, bei einer Tarotkartenlegung als zusätzlichen Rat andere Orakelkarten hinzuzuziehen.

Für Zeitangaben werden beispielsweise gern die Tarotkarten zu Rate gezogen, bei zwischenmenschlichen Angelegenheiten die Kipperkarten. Aber auch die diversen weiteren Arten von Wahrsagekarten finden Verwendung und kompletten das Deuten der Tarotkarten.

Hier können Sie in die Welt der Wahrsagekarten eintauchen und hier finden Sie jede Menge tolle Tipps zum Gestalten eigener Wahrsagekarten!

Wahrsagekarten

Was auch immer Ihnen beim Kartenlegen wichtig ist – kombinieren Sie es!

Folgen Sie einfach Ihrer Intuition und dem, was Ihnen gefällt und sinnvoll erscheint – denn genau das ist der richtige Weg!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kartenlegen und all den anderen spannenden Dingen, die sich mit Wahrsagekarten erfahren lassen können!